14-Tage-Agrarwetter
Recht wechselhaft!
Donnerstag, den 20.3. war der kalendarische Frühlingsanfang, und das Wetter hat fast überall mitgespielt. Mit einem Hoch waren uns Sonnenschein und milde Temperaturen meist sicher. Dieses Hoch macht jetzt mehr und mehr etlichen atlantischen Tiefs den Weg frei, es wird also unbeständiger und ungemütlicher.
An diesem Wochenende haben wir vor allem im Westen und Süden bereits mehr Wolken als Sonne, am Sonntag kann es auch gelegentlich regnen. Dennoch bleibt es noch mild mit 15 bis 20 Grad, am Sonntag 12 bis 17 Grad. Nur direkt an der See ist es mit 5 bis 8 Grad deutlich kälter, hier wird auch der Wind zeitweise ungemütlich böig.
In der neuen Woche haben wir es mit recht unbeständigem Wetter zu tun. Meist gibt es mehr Wolken als Sonne, Regen und Schauer gehen zunächst bevorzugt in der Südhälfte nieder. Dabei wird es von Tag zu Tag ein kleines Stück kälter. Die Temperaturen fallen von 10 bis 16 Grad am Montag auf nur noch 8 bis 11 Grad am Freitag. So kann der Regen im höheren Bergland auch in Nass-Schnee übergehen. Nachts bleibt es immerhin meist frostfrei, nur in den östlichen Mittelgebirgen ist geringer Frost möglich.
Das letzte Märzwochenende wird voraussichtlich sehr turbulent. Im Süden kann es am Samstag bis ins höhere Flachland schneien, wohingegen im Nordwesten sich eine massive Regenfront mit starkem Wind ankündigt. Die Temperaturen liegen zwischen 5 Grad am Alpenrand uns 11 Grad am Niederrhein. Am Sonntag ist es generell milder mit 6 bis 15 Grad, es bleibt aber unbeständig, der Wind zieht nach Nordosten ab.
Der Trend für den Monatswechsel und die ersten Apriltage verspricht Regen, Schneeregen und Graupelschauer mit etwas Sonne zwischendrin. Auch kurze Gewitter können mitmischen. Die Temperaturen erreichen mit Sonne bis zu 10 Grad, im Schauer sind es nur wenige Grad über Null. Nachts droht verbreitet Bodenfrost bis minus 3 Grad.
So viel zum Wetter für dieses Mal. Wie Sie sehen, kehrt der Spätwinter noch einmal zurück. Frostempfindliche Saaten oder Pflanzen haben draußen noch nichts zu suchen – außer vielleicht im Oberrheingraben.
Ihr Agrarmeteorologe
Andreas Fincke